Verschiedene Stranderfahrungen

In Esperance entschieden wir uns dafür einen Caravanpark aufzusuchen da auch hier in diesem schönen Städtchen sehr strenge Regelungen galten was das übernachten an der Straße oder Stränden anging.

Nach einer Dusche, dem Auffüllen unserer Verpflegung und sehr netter Beratung von der Caravanparkrezeptionsdame wussten wir so ungefähr wie unsere Reise weiter gehen sollte.

 

Wir fuhren nichtsahnend bei dem schönsten Wetter in den Nationalpark "La Cape de Grande" und konnten unseren Augen nicht trauen als wir den perfekten, weißen Sandstrand inmitten von wunderschöner Buschwälder erblickten. Alle fünf verliebten sich sofort in diesen Strand und verbrachten die Nacht dort.

Wir nutzen die camperfreundliche Anlage des Nationalparks um einen langen schönen Abend miteinander zu haben. Die Jungs sind sogar des nachts nochmal schwimmern gegangen (obwohl es wirklich NICHT warm war, aber sie waren wohl von innen gut angewärmt).

Der nächste Morgen war für alle beteiligten sehr schwer. Wir wussten wir müssen nun den Park verlassen und nachdem wir alles aufgeräumt hatten und Romain noch eine letzte Fotosession mit den unglaublich zutrauligen Kängurus gemacht hatte, führte uns unser Weg zurück in die Stadt und anschließend zum Great Ocean Drive. Verschiedenste Strände fotografierten wir und ließen uns die letzten Sonnenstrahlen in Esperance gefallen.

Es war schon fast dunkel als wir entschlossen uns einen Schlafplatz zu suchen. 

Von der hereinbrechenden Nacht zu einer Entscheidung gezwungen, entschieden wir dass uns nichts anderes übrig blieb als auf einem Parkplatz nah eines Sees zu schlafen. Die Zeichen die sagen, dass es streng untersagt wäre dort zu schlafen (egal ob Zelt, Caravan, Van oder Auto) konnten wir leider nicht beachten. Wir alle waren noch zu müde von der letzten Nacht und konnten nicht weiter fahren und es ristkieren keine Toilette in der Nähe zu haben.

Dafür begann der nächste Tag um so früher. Kurz nach 6 konnte keiner mehr schlafen. Wahrscheinlich machte uns des Strafgeld von 100$ pro Person für das nächtigen auf diesem Platz das aufstehen leicht.

 

Wir machten uns auf den Weg zur sogenannten Bremer Bay. Die Lady im Caravanpark in Esperance sagt uns, dass es zwar ein Umweg sei, dass es sich aber auch lohnen würde. Und sie hatte recht. Die Bucht war quasi zwei geteilt. Der eine Teil war näher an der Stadt und wurde von einer natürlichen Sandbank vom Meer und der eigentlichen Bucht getrennt. In dieser abgekapselten Bucht näher der Stadt war ein Vogelschutzgebiet in der die verschiedensten Vögel brütteten. Leider nicht zu der Zeit als wir da waren, aber es war trotzdem eine echte Augenweide. 

Wir fanden einen Platz an dem wir ungestört unsere Vans parken konnten und am nächsten Morgen haben wir einen wunderbaren Sonnenaufgang gesehen.

 

Nach diesem Sonnengruß machten wir uns auf nach Albany. Dies ist der Ort an dem Romain sich von uns verabschiedete. Wir kamen dort an am 1.6. ca. 14 Uhr.

15.6.11 16:15

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