Greatocenroad und ein unerwarteter Besucher

Nachdem wir um 14 Uhr in Melbourne aufgebrochen waren, wurde es (da es ja hier langsaem "Winter" wird) schon auf 17Uhr dunkel und es fing sogar noch an zu regnen.

Durch diese ungünstigen Umstände konnten wir von unserer ersten Etape der Greatoceanroad das Meer auf seine rauhe und stürmische Art kennenlernen.

Wir waren heilfroh als wird wir in Apollo Bay ein Hostel gefunden hatten bei dem wir über Nacht bleiben konnten. Denn genau wie in Deutschland ist es auch hier nicht überall erlaubt auf einem Parkplatz in einem Auto oder im Zelt zu schlafen.

Romain und Ian nahmen sich ein Zimmer und die Vanbesitzer konnten für einen kleinen Obulus die Räumichkeiten wie Küche und Bad mitbenutzen.

An diesem unserem ersten gemeinsamen Abend sahsen wir so gesellig beieinander, dass unser Frohmut ganz und gar ansteckend war und so haben wir Freundschaft mit einem weiteren Thomas aus Frankreich geschlossen.

Beim Spiel auf den Gitarren (unter anderem Joes neuer eigener Gitarre), gemeinschaftlichen Billard und unter anderem Wein und Rum haben wir den beginn einer Zeit gefeiert.

 

Am nächsten Morgen sind wir glücklicher Weise eher aus den Federn gekommen und haben unsere Reise an der Greatoceanroad fortgesetzt. Und wie es der Zufall will, haben wir den Franzosen Thomas zufallig auf dem Weg wieder getroffen und er blieb eine Weile bei uns.

Es boten sich uns wunderschöne Blicke aufs Meer und am Abend das Nachtlager auf einem kostenfreien Campingplatz. Wir spannten eine große Plane über die Vans als kleinen Unterstand und bauten Zelte auf. Neben Gitarrenmusik und einem guten Essen in freier Natur  haben wir sogar (nicht ganz erlaubter Weise) ein kleines Feuer am Strand gemacht um uns etwas aufzuwärmen. Es war ziemlich kalt.

 

Unser Weg hat uns am Nächsten Tag zu den 12 Aposteln geführt. Die 12 Apostel (die gar nicht mehr zu 12t sind) sind eine Gruppe großer Felsblöcke die einst mit dem Festland verbunden waren. Vom Meer über viele Jahre umspült, verschwand die Verbindung mit dem Festland. Und so sind sind diese Felsblöcke ein sher beliebtes Reiseziel für viele, viele Backpacker, Touristen und auch Australier... und keiner weiß wie lange sie noch bestaunt werden können.

 

An diesem Abend  (15.5.) sind wir in Port Campbell angekommen und haben wieder ein Hostel aufgesucht. Hier haben wir in Cat´s Geburtstag reingefeiert.

Nach einem guten Frühstück am nächsten Morgen haben wir die Greatoceanroad mit vielen schönen abschließenden Aussichtspunkten beendet und sind nach Warnambool gefahren. Wo wir wiedereinall ein proper Stadtleben erfahren konnten und uns auch hier nochmal ein Vanpacker freundliches Hostel gesucht haben.

Voller Energie (nach einem Geburtstagsabend) sind wir am nächsten Morgen noch einige Erledigungen in der Stadt angegangen.

Gut gerüstet haben wir uns dann aufgemacht in den Nationalpark Mount Ecquest. Zwischen Koalas und Kängurus haben wir uns in diesem idylischen Wald nahe an einem Vulkankrater entschieden einen etwas längeren Stop zu machen um die Natur zu genießen. 

Das heißt, dass die die nicht bis spät nachts noch am Lagerfeuer saßes am morgen um 6Uhr aufstanden um eine Wanderung um den großen ehemaligen Vulkan zu machen. Vollkommene Stille, faszinierende Höhlen, atemberaubende Ausblicke und natürlich scheuhe Kängurus säumten unseren Weg.

Doch nach einer weiteren Nacht in der wir ein ausgesprochen wohlschmeckendes und sehr preiswertes BBQ gemacht haben, sind wir weiter gezogen.

Da wir nun vorwiegend im Innland gereißt sind haben sich nicht all zu viele Meerausblicke geboten. Allerdings sind wir durch ein Gebiet gefahren in dem viele ausgetrocknete Salzseen zu bestaunen waren. Durch trockenes buschbewachsenes Land mit  einigen blattlosen Bäumen und rot-glitzernden Ebenen sind wir zu unserem nächsten Nachtlager gekommen.

Dies war unser letztes Nachtlager zu sechst. Denn am nächsten Tag erreichten wir Adilaide wo uns Ian verlassen würde.

Die angenehme Großstadt Adilaide erreichten wir am 20.5. am Nachmittag.

15.6.11 14:20

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